Kroatien-2010 15.Tag

17.06.2010 Lnáře (CZ) — Auerbach/Dorfchemnitz (DE) (222km) Gesamt: 2236km

Nach einem guten Frühstück sind wir gegen 8:00 gestartet. Das Wetter hatte sich wider erwarten radikal gebessert, die Sonne schien vom blauen Himmel.

Bei km 35 haben wir ein 2000km-Foto geschossen. Dabei sind wir davon ausgegangen, dass Franks extra-Ausflug von 57km auf Losinij nicht mitgerechnet wird.

2000km
Hopfen

Nach einer Supermarktpause in Rokycany, bei km 37, die sich wegen des übervollen Ladens und langer Schlange an der Kasse unnötig in die Länge zog, sind wir zügig vorangekommen.

Eine Mittagspause bei km 77 mit Pizza bzw. Spaghetti und eine Eispause am zeitigen Nachmittag bei km 117 machten uns jeweils wieder fit für das nächste Teilstück. Ganz Böhmen ist mindestens hügelig, also ging es beständig kleinere Steigungen hoch und wieder runter.

böhmische Landstraße
schwarzer Rauch

Vor Kadaň sahen wir dicke schwarze Rauchwolken. Tags darauf war in der Zeitung zu lesen, dass es dort einen Großbrand in einem Reifenlager gab.

Da wir uns noch gut bei Kräften fühlten und keine so rechte Lust hatten, die Tour noch einen weiteren Tag in die Länge zu ziehen, beschlossen wir bei km 150, dass wir bis nach Hause durchziehen.

Erzgebirge

Die Auffahrt zum Preßnitzer Paß auf dem Erzgebirgskamm gelang auf ausgesprochen guter, ruhiger Straße ohne große Anstrengung. In Kryštofovy Hamry lag ein vom Alkohol schwer angeschlagener Schläfer mitten auf der Straße. Da er von beiden Seiten schon von weitem zu sehen war, die Straße in Christophhammer endet und dort bestimmt nicht mehr als 10 Autos am Tag entlangkommen, haben wir ihn denn auch in seinem Schlummer belassen.

Straßen-Schnarcher
Preßnitztal-Bude

Auf deutscher Seite sind wir das Preßnitztal hinabgerast, was die Räder hergaben. In der „Preßnitztal-Bude“, einem Ausflugslokal im ehemaligen Bahnhof von Großrückerswalde, haben wir die zwei Schlußbier der Tour getrunken.

So gestärkt ging’s mit ähnlich schnellem Tempo das Zschopautal rauf bis Tannenberg. Im Greifenbachtal war es dann schon fast dunkel. Zu Hause kamen wir dann beide so gegen 22:30 an, es war bereits stockfinster.

Diese Etappe geht als bisheriger Ferntouren-Kilometer-Rekord in unsere Aufzeichnungen ein.

Karte

Höhenprofil

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