{"id":1852,"date":"2013-08-28T03:45:01","date_gmt":"2013-08-28T01:45:01","guid":{"rendered":"http:\/\/truckle.in-chemnitz.de\/wordpress\/?p=1852"},"modified":"2013-08-28T03:50:21","modified_gmt":"2013-08-28T01:50:21","slug":"vier-huebel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/truckle.in-chemnitz.de\/wordpress\/vier-huebel\/","title":{"rendered":"Vier H\u00fcbel"},"content":{"rendered":"<p>Wie schnell doch ein Jahr vergeht. Am Sonntag war es wieder soweit, die Vier-H\u00fcbel-Tour stand auf dem Programm. Die Strecke war die gleiche, wie im <a href=\"http:\/\/truckle.in-chemnitz.de\/wordpress\/vier-hubel\/\" title=\"Vier H\u00fcbel\">Vorjahr<\/a>. Falk wollte auch an der Tour teilnehmen, fiel aber kurzfristig krankheitsbedingt aus.<\/p>\n<p>Die Wetterfr\u00f6sche hatten f\u00fcr den Tag m\u00e4\u00dfigen Regen verk\u00fcndet. Am fr\u00fchen morgen sah das allerdings noch ganz gut aus. Ich bin mit Ronny aus Dorfchemnitz mit dem Auto rauf zum Skistadion an der Sachsenbaude, um die Startnummer entgegenzunehmen.<\/p>\n<p>Um 10 rollte das Feld aus 600 Starten los. Wir haben uns weit hinten angestellt, um dem anf\u00e4nglichen Gedr\u00e4nge aus dem Weg zu gehen. Das hatte dann zur Folge, dass ich bis zum B\u00e4renstein permanent damit besch\u00e4ftigt war, mich an langsameren Leuten vorbeizudr\u00e4ngeln. Andersrum zogen nat\u00fcrlich auch einige Schnellere an mir vorbei. Am B\u00e4renstein, sp\u00e4testens am P\u00f6hlberg, hatte sich das dann aber eingesch\u00fcttelt, jeder hatte sein Gr\u00fcppchen gefunden.<\/p>\n<p>Wie schon im Vorjahr waren bereits auf der ersten Abfahrt vom Roten Vorwerk Richtung Talsperre Cranzahl haufenweise Leute damit besch\u00e4ftigt, ihre Reifen zu flicken. Fahren die schon ohne Luft los?<\/p>\n<p>Die Auffahrt zum B\u00e4renstein ist kurz und steil. Von K\u00f6nigswalde zum P\u00f6hlberg ist es nur teilweise steil, daf\u00fcr sehr langgezogen. In Annaberg waren viele Leute am Wegesrand und feuerten die Meute an. Prima Stimmung.<\/p>\n<p>Auf der Abfahrt nach Cunnersdorf hat es ca. 20m vor mir ein P\u00e4rchen auf dem Tandem umgeschmissen. Der Weg war aber auch voller rutschigem Split. Zum Gl\u00fcck ist nichts passiert, die beiden haben mich sp\u00e4ter sogar wieder \u00fcberholt.<\/p>\n<p>In Walthersdorf wurden wir von einem M\u00e4hdrescher, der den gleichen Weg hatte, ausgebremst. Der Scheibenberg ist dann ziemlich easy, weil man schon auf halber H\u00f6he in die eigentliche Auffahrt einbiegt.<\/p>\n<p>Der Schotterweg runter zum Unterbecken des Pumpspeicherwerks Markersbach war ziemlich ausgewaschen und holperig. Hier machte sich das Fully bezahlt, ich konnte mal bergab Leute \u00fcberholen. Passiert mir sonst eher selten, ich bin da ziemlich vorsichtig und entsprechend langsam.<\/p>\n<p>Die Auffahrt zum Oberbecken \u00fcber den Ro\u00dfbachweg war, genau wie im Vorjahr, das anstrengenste St\u00fcck. Viele haben geschoben. Ich bin durchgefahren, war aber auch nur unwesentlich schneller. Mittlerweile hatte das Wetter umgeschlagen, es fing an zu tr\u00f6pfeln. Oben auf dem Hundsmarterfl\u00fcgel hat es mal kurz ganz sch\u00f6n gesch\u00fcttet. So wurde an der Verpflegungsstelle die Regenjacke rausgekramt.<\/p>\n<p>Die letzten Meter der Runde um das Oberbecken waren ein Kampf gegen den Wind. Danach ging&#8217;s den M\u00fcckenbachweg hinunter zum Ephraimhaus in P\u00f6hla. Die Abfahrt ist ziemlich steil und liegt voller Rollsplit. Unten habe ich auf die Uhr gesehen und gemerkt, dass es f\u00fcr die angepeilte Zeit um die 5 Stunden schon zu sp\u00e4t war. Also hab&#8216; ich nochmal eine Schippe draufgelegt, den Friedrichsbachweg hoch hab&#8216; ich mehr als 20 Leute \u00fcberholt. Jetzt fing es aber richtig an zu sch\u00fctten. Auf dem Pfahlberg ereilte mich der erste Krampf. Am Grundweg war der Spa\u00df dann vorbei, abwechselnde Waden- und Oberschenkelkr\u00e4mpfe, manchmal auch gleichzeitig, erzwangen eine l\u00e4ngere Schiebeeinlage. An der &#8222;Wei\u00dfen Ziech&#8220; ging es dann wieder so halbwegs, ich bin dann mit minimalem Krafteinsatz und entsprechend langsam und in kleinen G\u00e4ngen bis zur Wellenschaukel hochgekurbelt. Dort kam zum Regen noch ein Nebel mit h\u00f6chstens 50m Sicht hinzu, das Thermometer war auf 8\u00b0C gefallen.<\/p>\n<p>Nach ca. 5:32 war ich oben im Ziel. Die genaue Zeit war nicht in Erfahrung zu bringen, der Computer zur Zeitauswertung hat wohl zu viel Wasser abbekommen.<\/p>\n<p>Fazit: Super Organisation, hochmotivierte Leute, sch\u00f6ne Strecke, Mistwetter und brachial anstrengend. Eben typisch Vier-H\u00fcbel-Tour. N\u00e4chstes Jahr wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schnell doch ein Jahr vergeht. Am Sonntag war es wieder soweit, die Vier-H\u00fcbel-Tour stand auf dem Programm. Die Strecke war die gleiche, wie im Vorjahr. Falk wollte auch an der Tour teilnehmen, fiel aber kurzfristig krankheitsbedingt aus. Die Wetterfr\u00f6sche hatten f\u00fcr den Tag m\u00e4\u00dfigen Regen verk\u00fcndet. 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