{"id":35,"date":"2011-08-05T07:23:37","date_gmt":"2011-08-05T05:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/truckle.in-chemnitz.de\/wordpress\/?p=35"},"modified":"2011-08-05T07:23:37","modified_gmt":"2011-08-05T05:23:37","slug":"frankreich-2011-etappe-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/truckle.in-chemnitz.de\/wordpress\/frankreich-2011-etappe-6\/","title":{"rendered":"Frankreich 2011, Etappe 6"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"display:block;margin-right:auto;margin-left:auto;\" alt=\"image\" src=\"http:\/\/truckle.in-chemnitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/wpid-IMG_20110804_135100.jpg\" \/><\/p>\n<p>188km<\/p>\n<p>Start war gegen 8:45. Ich bin nat\u00fcrlich sofort wieder auf den EV6, der die Altstadt von Dole streift. Bei Tag wirken die verwinkelten Gassen ob des br\u00f6ckelnden Putzes etwas weniger romantisch. Das Kopfsteinpflaster ist allerdings in gutem, mittelalterlichen Zustand.<\/p>\n<p>Leider war mit der Radweg-Herrlichkeit bereits nach 6km erstmal Schluss. Der EV6 hat hier noch eine gr\u00f6\u00dfere L\u00fccke. Ich bin zun\u00e4chst s\u00fcdlich bis an den Doubs und dann \u00fcber kleine Landstra\u00dfen Richtung Verdun sur le Doubs geradelt. Dort m\u00fcndet der Doubs in die Saone. Dabei habe ich mich dreimal verfahren, zun\u00e4chst beim Versuch einen Abschnitt Nationalstra\u00dfe \u00fcber einen Forstweg zu umgehen und dann im Br\u00fcckengewirr am Zusammenfluss.<\/p>\n<p>Die Gegend ist hier flach und landwirtschaftlich gepr\u00e4gt. Die n\u00e4chste Biegung der Saone konnte ich wieder auf dem EV6 zur\u00fccklegen. Um Chalon sur Saone zu umgehen und abzuk\u00fcrzen bin ich westlich durch kleine D\u00f6rfchen gefahren, bis ich am Canal Central und damit wieder am Radweg war. Dieser verl\u00e4uft hier allerdings erstmal nordwestlich, um in einem grossen Bogen die H\u00fcgel der Bourgogne zu umgehen.<\/p>\n<p>Ich hatte keine Lust mehr auf Gegenwind-Radeln am langweiligen Kanal, also bin ich links hinauf nach Rully gefahren. Der Ortsname kam mir bekannt vor, muss wohl aus dem Weinf\u00fchrer gewesen sein. Ein Chateau reihte sich an das andere. Danach ging&#8217;s bei br\u00fctender Hitze und sengender Sonne hinauf in die Weinberge. Schilder weisen darauf hin, welche Premiere Cru hier wachsen. Ich h\u00e4tte ja gern etwas von dem leckeren Ges\u00f6ff mitgenommen, aber die Hitze und das Gesch\u00fcttere auf dem Rad h\u00e4tten dem Wein bestimmt nicht gut getan.<\/p>\n<p>Beim Berganfahren h\u00f6rte ich pl\u00f6tzlich ein Pl\u00e4tschern. Tats\u00e4chlich fand sich am rechten Wegesrand eine in Stein gefasste Quelle. Das Wasser war herrlich k\u00fchl und schmeckte sehr mineralisch. Kommt ja auch direkt aus dem Kalkstein.<\/p>\n<p>Der heftige Anstieg endete in Azurey, einem malerischen Weindorf auf einer H\u00fcgelkuppe. <br \/>\nDanach\u00a0 ging es direkt wieder hinunter zum Kanal und abwechselnd auf dem EV6 und der Stra\u00dfe nach S\u00fcdwesten.<br \/>\nBei Banzy war die Radweg-Beschilderung erst unklar und dann ganz weg. Beim kramen nach der passenden Karte fragte mich ein freundlicher Herr \u00fcber seinen Gartenzaun, ob ich Richtung Parray le Monial wolle. Auf mein Oui antwortete er mit einem langen Redeschwall, dem ich entnehmen konnte, ich solle zur\u00fcck, \u00fcber die Br\u00fccke, dann links und nach 2km nochmal links \u00fcber die Br\u00fccke und er sei Lkw-Fahrer. Letzteres verhie\u00df nichts gutes und tats\u00e4chlich war ich damit dann in der richtigen Richtung, auf der dicken Durchfahrtsstra\u00dfe durch die n\u00e4chste gr\u00f6\u00dfere Stadt bei dickem Verkehr zwischen lauter dicken Brummis.<\/p>\n<p>Nach Digoin, dem Etappenziel, ging es dann noch durch ein h\u00fcgeliges Gebiet. Ca. 10km vorm Ziel gab es beim Schalten vorn ein komisches Ger\u00e4usch und der Hebel hing fest. Ich konnte die Kette nur noch von Hand auf den kleinsten Zahnkranz legen und so erstmal den Zeltplatz erreichen. Nach anderthalb Stunden Gebastel schaltet es jetzt erstmal wieder. Hoffentlich h\u00e4lt das durch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>188km Start war gegen 8:45. Ich bin nat\u00fcrlich sofort wieder auf den EV6, der die Altstadt von Dole streift. Bei Tag wirken die verwinkelten Gassen ob des br\u00f6ckelnden Putzes etwas weniger romantisch. Das Kopfsteinpflaster ist allerdings in gutem, mittelalterlichen Zustand. 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