Archiv der Kategorie: Wandern

Meraner Höhenweg – Jägerrast bis Eishof

Wir brachen trotz heftigen Regens gegen neun auf, mit Hoffnung auf Wetterbesserung. Leider blieb diese aus. Bereits nach wenigen Kilometern war die Kamera abgesoffen. Sie ist auch bisher zu keiner vernünftigen Reaktion zu bewegen, ab jetzt gibt’s erstmal nur noch Handy-Bilder mieser Qualität.

Nach einer reichlichen Stunde krochen wir erstmal in der Rableid-Alm unter. Als der Regen gegen Mittag immer noch nicht nachgelassen hatte, sind wir nur noch in einer halben Stunde zum Eishof gelaufen und haben uns dort einquartiert. Nach und nach füllte sich die Hütte mit Leuten, die alle bei besserem Wetter über’s Eisjöchl wollten.

Meraner Höhenweg – Hochmuth bis Giggelberg

Von Dorftirol brachte uns die Seilbahn zum Einstieg des Meraner Höhenwegs am Hochmuth. Ausgesetzt und aussichtsreich, aber ausreichend breit, führt der Hans-Frieden-Felsenweg direkt am Steilhang entlang.

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Felsenweg

Nach der Leiteralm ging es ausgesprochen steil hoch Richtung Hochganghaus.

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Bei der Leiteralm

Eine Spannband-Hängebrücke kürzt eines der vielen Seitentäler ab.

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Hängebrücke

Nach dem Hochganghaus ging es auf unzähligen Steinbrocken weiter, die aber prima aufgeschichtet und eingeebnet waren.

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Steinblockweg

Es gibt durchaus auch noch Almwirtschaft ohne Gastronomie, mit urigen, winzig kleinen Scheunen und Hütten.

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Lina ist so groß wie ein Haus, fast.

An vielen Szellen kann man einen Blick weit hinunter ins Tal werfen.

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Tiefblick ins Vinschgau

Zum Schluß überquerten wir erst einen wilden Fluß an der Nasereith-Hütte und anschließend ein kleines Schneefeld. Ein steiler Pfad brachte uns durch dunklen Märchenwald zum Tagesziel, dem Gasthaus Giggelberg. Wir übernachten in einem urigen alten Haus aus dunklem Holz mit knarzenden Dielen.

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Steil hinauf zum Giggelberg